Newsarchiv

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01.07.2010 | Donnerstagsgesprächrunde im Rathaus Johannisthal

 
Eine Kirchengemeinde aus Bergamo (Italien) machte sich auf den Weg zu einer Gesprächsrunde nach Berlin. Den Italienern war es durchaus bekannt, dass unsere Stadt 40 Jahre lang getrennt war und niemand  von ihnen wusste genau, wie die Menschen in der  DDR gelebt haben. Vier Frauen aus der ehemaligen Hauptstadt der DDR waren am Donnerstag, dem 1.7.2010 um 16.00 Uhr pünktlich im Ratssaal im Heimatmuseum Berlin Johannisthal, als die italienischen Gäste erschöpft und durchgeschwitzt eintrafen.  Ungewöhnlich schnell trat Ruhe ein und wir lächelten uns einen kurzen Moment freundlich an, bevor die vielen Fragen der Gäste auf uns einstürmten.
 
Wie war in der ehemaligen DDR die Beziehung zur Kirche?
Gab es Läden, in denen nur Bananen verkauft wurden?
Stimmt es, dass viele Frauen eigene Renten haben?
Wie war es am 13. August 1961?
Wie erlebten Sie den Fall der Mauer?
Nennen Sie uns drei Dinge, welche sich für Sie negativ nach der Wende ausgewirkt haben?
Genauso, nennen Sie drei Dinge, die positiv nach der Wende für Sie waren?
Warum ist in Ihrer Runde kein Mann dabei?
 
Fragen, die immer wieder gestellt werden. Den meisten Menschen sind diese Fragen bekannt. Die Antworten darauf waren jedoch viermal unterschiedlich, denn jede Frau hatte ihre eigene, persönliche Geschichte.
 
Stilles, interessiertes Zuhören, leuchtende Augen und die Erkenntnis, dass die meisten Menschen in Europa so unterschiedlich gar nicht sind. Falsche und oft viel zu dramatische Vorstellungen über das Leben in der ehemaligen DDR konnten wir in diesen Gesprächen richtig stellen. Dann machte man viele Fotos und die vier schönen DDR – Frauen wurden nach Bergamo eingeladen. (Dass wir schöne Frauen waren, stellten die italienischen Gäste zum Abschied begeistert fest)  In diesem Zusammenhang fragte man uns noch schnell, wie viel Geld wir für den Frisör und der Kosmetikerin monatlich ausgeben würden. Wir versicherten den Gästen, dass es garantiert nicht mehr Geld ist, als das eine italienische Durchschnittsfrau auch für sich monatlich investieren würde.
 
Es war ein Nachmittag an dem fremde Menschen kamen und gute Freunde gingen.    
Wie schon oft nach solchen Gesprächen war mir wieder einmal völlig klar, Europa, die Menschen haben dich gern! Das Volk ist bereit friedlich und freundlich miteinander auszukommen. Warum, in Gottes Namen, haben wir dann in Brüssel nur so viele Probleme?
 
A. Lübcke
 

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17.-19.05.2010 | Zug der Erinnerung

 
Anlässlich des Halts des "Zuges der Erinnerung" auf dem Bahnhof Schöneweide vom 17.–19.5.2010 hat der Fachbereich Heimatmuseum eine Schautafel vor Ort gezeigt.
 
 
 

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13.03.2010 | 90 Jahre Kapp-Putsch im Bezirk Treptow-Köpenick

 
Am 13. März 1920 marschierten bewaffnete Einheiten in Berlin ein und besetzten das Regierungsviertel.
 
Denkmäler und Gedenktafeln zum Kapp-Putsch in Treptow-Köpenick (PDF)
 
Rede zum 90 Jahrestag des Gedenkens an die Opfer des Kapp-Putsches (PDF)
 

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